Interdisziplinäres Institut

für Kulturgeschichte der Frühen Neuzeit (IKFN)


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„Zu wißen und kundt sey hiemit...“

Aufsatzband aus studentischen Forschungen erschienen

Mit dem Band „Zu wißen und kundt sey hiemit...“ Neue Erkenntnisse zur Osnabrücker Landes- und Stadtgeschichte aus studentischen Forschungen haben die Historiker Volker Arnke und Heinrich Schepers ein interdisziplinäres Sammelwerk zur frühneuzeitlichen Geschichte Osnabrücks vorgelegt. In dem Buch präsentieren neun AbsolventInnen der Fächer Geschichte, Theologie und Kunstgeschichte die Forschungsergebnisse ihrer z.T. prämierten Abschlussarbeiten. Neben neun Aufsätzen enthält der Band eine kritische Quellenedition zur Osnabrücker Hansegeschichte, die von Studierenden der Universität erarbeitet wurde.

In neuer Auflage erschienen. Nähere Informationen und Bestllung hier.

Inhaltsverzeichnis

Die Abschlussarbeit stellt alle Studierenden zum Ende des Studiums noch einmal vor eine besondere Herausforderung. Im Fach Geschichte nehmen viele ExamenskandidatInnen wochenlange Arbeiten in Archiven in Kauf und werten z.T. bislang unbeachtetes Quellenmaterial unter aktuellen Fragestellungen der Forschung neu aus. Nach der Begutachtung und Benotung verschwindet die Abschlussarbeit allerdings meist in der Schublade und ihre Ergebnisse werden nicht mehr beachtet. „Dabei könnten die gewonnenen Erkenntnisse häufig wichtige Beiträge zur Forschung liefern, wenn sie denn veröffentlicht würden. Wir hoffen daher, dass unser Projekt viele Nachahmer findet“, meint der Historiker Volker Arnke. „Mit dem Sammelband können wir zeigen, dass auch in Abschlussabreiten wissenschaftliches Potenzial steckt. Es wäre schade, wenn die Erkenntnisse aus ganz unterschiedlichen Themengebieten der Osnabrücker Geschichte verloren gingen“, ergänzt Heinrich Schepers, der bereits 2011 einen Workshop leitete, auf dem AbsolventInnen die Ergebnisse ihrer Abschlussarbeiten vorstellten. Angeregt wurde das Projekt von Prof. Dr. Siegrid Westphal (Geschichte der Frühen Neuzeit / Institut für Kulturgeschichte der Frühen Neuzeit - IKFN), die einen Großteil der nun publizierten Abschlussarbeiten betreut und begutachtet hat.

Veröffentlicht worden ist der Sammelband in der Reihe Osnabrücker Geschichtsquellen und Forschungen des Vereins für Geschichte und Landeskunde von Osnabrück. Arnke: „Wir freuen uns sehr über die gute Zusammenarbeit mit dem Historischen Verein – insbesondere mit Fr. Dr. Kehne und Fr. Janßen.“ Großen Anteil am Gelingen des Projekts hatten auch die Studierenden der Universität, indem sie mit ihren Studienbeiträgen die Finanzierung gewährleisteten – über Zuweisung der Zentralen Kommission für Studium und Lehre. Aus diesem Grund kann das Buch von Studierenden der Universität Osnabrück beim Verein für Geschichte und Landeskunde zum ermäßigten Preis bezogen werden. Das IKFN, an dem Arnke und Schepers tätig sind, bot den hilfreichen institutionellen Überbau des Sammelbandprojekts.

Arnke, Volker; Schepers, Heinrich (Hrsg.): „Zu wißen und kundt sey hiemit...“ Neue Erkenntnisse zur Osnabrücker Landes- und Stadtgeschichte aus studentischen Forschungen (Osnabrücker Geschichtsquellen und Forschungen 54), Osnabrück: Verlag des Historischen Vereins 2014, 336 S., 11 Abb., Hardcover, gebunden, Preis: 20 € (15 € ermäßigt für Studierende und Vereinsmitglieder), ISBN 978-3-9813796-5-5.

Erhältlich ab sofort in der Geschäftsstelle des Vereins für Geschichte und Landeskunde von Osnabrück (Landesarchiv, Schloßstraße 29, 49074 Osnabrück) sowie im Osnabrücker Buchhandel. Bestellbar auch in jedem anderen Buchladen sowie bei den üblichen Internetanbietern zum regulären Preis von 20 €. Studierende der Universität Osnabrück sowie Mitglieder des Historischen Vereins erhalten den Sammelband zum ermäßigten Preis von 15 € in der Vereinsgeschäftsstelle in der Schloßstraße.

 

Rückfragen:
Volker Arnke M.A. / Heinrich Schepers M.A.
Universität Osnabrück | IKFN
Neuer Graben 19/21
49074 Osnabrück

Tel: 0541/ 969 – 6021
volker.arnke@uni-osnabrueck.de
heschepe@uni-osnabrueck.de