Interdisziplinäres Institut

für Kulturgeschichte der Frühen Neuzeit (IKFN)


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Herzlich willkommen auf der Homepage des IKFN der Universität Osnabrück!

Das IKFN widmet sich der interdisziplinären Erforschung der Frühen Neuzeit (ca. 1500-1800). Es gehört damit zu den wenigen deutschen Forschungseinrichtungen, die sich explizit der Frühen Neuzeit zuwenden und für ein möglichst facettenreiches Bild die verschiedenen Blickwinkel und Erkenntnisinteressen mehrerer geisteswissenschaftlicher Disziplinen bündeln. Insgesamt kooperieren im IKFN neun Fächer: Geschichte, germanistische Literaturwissenschaft, Romanistik, Anglistik/Amerikanistik, Latinistik, Kunstgeschichte, Musikwissenschaft, evangelische Theologie und katholische Theologie.

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Aktuelles

Vortrag | 17.01.2017 | 18 Uhr c.t.

Goethe, Schiller, Herder, Wieland –
vier Klassiker im Dienste des Weimarer Musenhofes?

Dr. Stefanie Freyer, Osnabrück

Der Weimarer Hof um 1800 galt lange Zeit als Musenhof par excellence – als politisch unbedeutender, kleiner, unzeremoniöser Hof, der mit anderen Höfen in Glanz und Pracht nicht mithalten konnte. Herzog Carl August von Sachsen-Weimar-Eisenach und seine Mutter Anna Amalia sollen deshalb Geistesgrößen wie Goethe, Schiller, Herder und Wieland um sich geschart und deren Ruhm geschickt für ihr eigenes Prestige instrumentalisieren haben. Dass dieser lang gepflegte Mythos an der historischen Wirklichkeit des Hofes um 1800 vorbeigeht, wird deutlich, wenn man Carl Augusts Personalpolitik in den Blick nimmt und fragt, in welcher Beziehung die vier Klassiker zum Hof standen. Der Vortrag wird dem nachspüren und klären, welche Rolle die Dichter und Denker am Weimarer Hof tatsächlich spielten.

Mittwoch, 17. Januar 2018
Seminarstraße 20
Raum 15/130
Beginn um 18:15 Uhr

Zum Plakat des Vortrags

Projektbewilligung

Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert IKFN-Friedensforschung mit 300.000 Euro

Die DFG hat den Antrag auf Förderung des Forschungsprojektes "Frieden als Kommunikationsprozess. Die Dritte Partei des Westfälischen Friedenskongresses" von Prof. Dr. Siegrid Westphal bewilligt.

Ziel des Vorhabens ist es, die noch wenig erforschte Endphase des Kongresses in den Jahren 1647 &
1648 in den Blick zu nehmen und dabei der Frage nachzugehen, wie konkret die Verhandlungen trotz
des damals drohenden Scheiterns zum Erfolg geführt werden konnten. Die sogenannte Dritte Partei,
bestehend aus mehreren kompromissbereiten Reichsständen, wird hierbei besonders im Fokus stehen.

Das Projekt, das Anfang des Sommersemesters 2018 anläuft, wird von Prof. Dr. Siegrid Westphal geleitet.
Der Bearbeiter ist Dr. des. Volker Arnke

Internationale Tagung | 24.-26. 10. 2018

"Wendepunkte: Friedensende und Friedensanfang vom Dreißigjährigen Krieg bis zur Gegenwart"

 "Critical Junctures: Peace ending and Peace making from the Thirty Years' War to Present Times"

Veranstalter:
Deutsche Stiftung Friedensforschung; IKFN; Zentrum für Historische Friedensforschung an der Uni Bonn; Historisches Seminar der Uni Osnabrück

Vom 24. bis 26.10.2018
Senatssitzungsaal Schloss Osnabrück
Neuer Graben, 49074 Osnabrück

Bucherscheinung

Ritterschaft und Reformation. Der niedere Adel im Mitteleuropa des 16. und 17. Jahrhunderts. Hrsg. von Olga Weckenbrock.

Refo500 Academic Studies, Band 48
1. Auflage 2018, ca. 264 Seiten
ISBN 978-3-525-57067-8

Dieser Band präsentiert die Referate des gleichnamigen Workshops, der im Oktober 2014 am IKFN stattfand. Die Beiträge würdigen die bisherige Forschung zum frühneuzeitlichen Adel und leuchten diese Gruppe während des 16. Jahrhunderts entsprechend den heutigen Perspektiven neu aus.

Neuerscheinung

Barbara Mahlmann-Bauer (Hrsg) in Verb. mit Michèle Crogiez Labarthe: Gallotropismus aus helvetischer Sicht. Le gallotropisme dans une perspective helvétique, Heidelberg 2017 (= Beihefte zum Euphorion 99).

Die polyglotte Schweiz bildet einen Sonderfall innerhalb des Phänomens des Gallotropismus im alten deutschen Sprachraum. An Textbeispielen von Julie Bondeli, Albrecht von Haller, Samuel Henzi, Samuel König und Johann Jakob Bodmer dokumentiert der Sammelband das Oszillieren der helvetischen Kultur im 18. Jahrhundert zwischen der Orientierung an französischen und deutschen Zivilisationsmodellen.  

Der Band 3 ist Teil der vierbändigen Publikation des von Wolfgang Adam (IKFN) und Jean Mondot (Université Bordeaux Montaigne) geleiteten DFG/ANR-Projekts Gallotropismus und Zivilisationsmodelle im deutschsprachigen Raum (1660-1789)/ Gallotropisme et modèles civilisationnels dans l´espace germanophone (1660-1789).

 

 

Kooperationspartner

Zentrum für Historische Friedensforschung
Universität Bonn

Studienzentrum
Venedig

Frankreichzentrum
der FU Berlin

Herzog August
Bibliothek

Museumsdorf
Cloppenburg

Uni Bologna
 

Uni Oldenburg
 

REFO 500
 

Uni Amiens
 

Uni Bordeaux III
 

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