Interdisziplinäres Institut

für Kulturgeschichte der Frühen Neuzeit (IKFN)


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Herzlich willkommen auf der Homepage des IKFN der Universität Osnabrück!

Das IKFN widmet sich der interdisziplinären Erforschung der Frühen Neuzeit (ca. 1500-1800). Es gehört damit zu den wenigen deutschen Forschungseinrichtungen, die sich explizit der Frühen Neuzeit zuwenden und für ein möglichst facettenreiches Bild die verschiedenen Blickwinkel und Erkenntnisinteressen mehrerer geisteswissenschaftlicher Disziplinen bündeln. Insgesamt kooperieren im IKFN neun Fächer: Geschichte, germanistische Literaturwissenschaft, Romanistik, Anglistik/Amerikanistik, Latinistik, Kunstgeschichte, Musikwissenschaft, evangelische Theologie und katholische Theologie.

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Aktuelles

Tagung | 12.–14. 09. 2018 | Forschungszentrum Gotha

Mitten in Deutschland - mitten im Krieg? Leben und Handeln in einer Ausnahmesituation, 1618-1648

Der Dreißigjährige Krieg gilt infolge seiner bereits inzeitgenössischen Darstellungen vielfach thematisierten Gewaltexzesse und der aus ihm resultierendenVerheerungen spätestens seit dem 19. Jahrhundert als exzeptionelle Katastrophenerfahrung und Störfallder deutschen (National-) Geschichte. Während dieses Bild in den vergangenen Jahrzehnten seitens der geschichtswissenschaftlichen Forschung erhebliche Differenzierungen erfahren hat, dominiert im populärwissenschaftlich-medialen Diskurs mehr denn je das Bild des Dreißigjährigen Krieges als „Ur-Katastrophe“oder „Ur-Trauma der Deutschen“ bzw. als „deutsche Tragödie“.

Vom 12. bis 14. September 2018 | Forschungszentrum Gotha
Universität Erfurt
Schlossberg 2
99867 Gotha

Zum Tagungsprogramm

Tagung | 26.–29. September 2018

Krieg und Frieden. Zur Produktivität von Krisen und Konflikten
11. Kongress des Frankoromanistenverbands, Universität Osnabrück

Der Eindruck, in einer Zeit vielfältiger Krisen zu leben, die nach Strategien der Befriedung und Konfliktbewältigung zur Erreichung eines friedlichen Miteinanders verlangen, spiegelt sich auch im Kongressthema „Krieg und Frieden“ wider. Konkret wird damit an den Genius loci Osnabrücks als ‚Friedensstadt‘ angeknüpft, in der 1648 mit dem in Münster und Osna­brück geschlossenen Westfälischen Frieden jener erste große europäische Konflikt der Neu­zeit beendet wurde, dessen Ausbruch sich 2018 zum 400. Mal jähren wird.

Mit der Erinnerung an sowohl historische als auch aktuelle Konflikte und Krisen politischer, sozialer, generationeller und nicht zuletzt religiöser Art und ihre Befriedung möchte der FRV in Sprach-, Literatur- und Kulturwissenschaft sowie Fachdidaktik zu einer inhaltlichen und methodisch-theoretischen Diskussion anregen, die sich in frankoromanistischer und inter­disziplinärer Perspektive mit Konflikten, ihrem Potential und schließlich Ansätzen zu ihrer Bewältigung auseinandersetzt.

Internationale Tagung | 24.–26. Oktober 2018

"Wendepunkte: Friedensende und Friedensanfang vom Dreißigjährigen Krieg bis zur Gegenwart"

Veranstalter:
Deutsche Stiftung Friedensforschung; IKFN; Zentrum für Historische Friedensforschung an der Uni Bonn; Historisches Seminar der Uni Osnabrück

Zentrales Anliegen der Tagung ist es, Dynamiken und Übergangsphänomene zwischen Frieden und Krieg in den Blick zu nehmen. Dabei wird den Fragen nachgegangen, warum und in welchen Situationen Menschen bereit sind, auf den Frieden zu verzichten und unter welchen Gegebenheiten Frieden wiederhergestellt wird. Diese Fragen werden anhand des Dreißigjährigen Krieges, des Ersten Weltkrieges sowie der Kriege im ehemaligen Jugoslawien (1991–2001) untersucht.

24.–26. Oktober 2018
Senatssitzungsaal, Schloss Osnabrück
Neuer Graben, 49074 Osnabrück

Weitere Informationen (Programm, Konzept etc.) unter: www.wendepunkte.uos.de

Neuerscheinung

Barbara Mahlmann-Bauer (Hrsg) in Verb. mit Michèle Crogiez Labarthe: Gallotropismus aus helvetischer Sicht. Le gallotropisme dans une perspective helvétique, Heidelberg 2017 (= Beihefte zum Euphorion 99).

Die polyglotte Schweiz bildet einen Sonderfall innerhalb des Phänomens des Gallotropismus im alten deutschen Sprachraum. An Textbeispielen von Julie Bondeli, Albrecht von Haller, Samuel Henzi, Samuel König und Johann Jakob Bodmer dokumentiert der Sammelband das Oszillieren der helvetischen Kultur im 18. Jahrhundert zwischen der Orientierung an französischen und deutschen Zivilisationsmodellen.  

Der Band 3 ist Teil der vierbändigen Publikation des von Wolfgang Adam (IKFN) und Jean Mondot (Université Bordeaux Montaigne) geleiteten DFG/ANR-Projekts Gallotropismus und Zivilisationsmodelle im deutschsprachigen Raum (1660-1789)/ Gallotropisme et modèles civilisationnels dans l´espace germanophone (1660-1789)

Kooperationspartner

Zentrum für Historische Friedensforschung
Universität Bonn

Studienzentrum
Venedig

Frankreichzentrum
der FU Berlin

Herzog August
Bibliothek

Museumsdorf
Cloppenburg

Uni Bologna
 

Uni Oldenburg
 

REFO 500
 

Uni Amiens
 

Uni Bordeaux III
 

Shakespeare
Gesellschaft

Forschungsbibliothek
Gotha