Interdisziplinäres Institut

für Kulturgeschichte der Frühen Neuzeit (IKFN)


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Herzlich willkommen auf der Homepage des Forschungszentrums IKFN!

Das Forschungszentrum IKFN widmet sich der interdisziplinären Erforschung der Frühen Neuzeit (ca. 1500-1800). Es gehört damit zu den wenigen deutschen Forschungseinrichtungen, die sich explizit der Frühen Neuzeit zuwenden und für ein möglichst facettenreiches Bild die verschiedenen Blickwinkel und Erkenntnisinteressen mehrerer geisteswissenschaftlicher Disziplinen bündeln. Insgesamt kooperieren im Forschungszentrum IKFN neun Fächer: Geschichte, germanistische Literaturwissenschaft, Romanistik, Anglistik/Amerikanistik, Latinistik, Kunstgeschichte, Musikwissenschaft, evangelische Theologie und katholische Theologie.

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Liebesgeflüster und Wutgeschrei Whisperings of Love - Cries of Anger I Oktober 2022

Der vom Interdisziplinären Institut für Kulturgeschichte der Frühen Neuzeit (IKFN) in Osnabrück ausgerichtete Workshop für Early-Career-Wissenschaftler*innen möchte aus dem Gebiet der Emotionsforschung das Thema der Affektkommunikation herausgreifen und der Frage nachgehen, wie Affekte in unterschiedlichen sozialen und kulturellen Kontexten der Antike, des Mittelalters und der Frühen Neuzeit kommuniziert, diskursiviert und funktionalisiert wurden. Kurz gefragt: Wie kommunizierte man mit Affekten, und wie kommunizierte man über Affekte?

Er richtet sich an Early-Career-Wissenschaftler*innen (während oder bis zu 6 Jahre nach der Promotion).

The workshop, organized by the interdisciplinary Institute for Cultural History of the Early Modern Age at the University of Osnabrück, Germany, will focus on the issue of communicating emotions: we will discuss how emotions were expressed, transformed into discourse, and exploited for other purposes, in the various social and cultural contexts of antiquity, the Middle Ages and the Early Modern Age. How did people communicate emotions, and how did people communicate about emotions?

It is addressed to early-career researchers who are in the process of writing a PhD thesis or have obtained their PhD degree in the course of the last six years.

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Bad Pyrmont - ein Ort ohne Grenzen?

Interdisziplinäre Tagung vom 28. bis 30. September 2022 in Osnabrück

 

Kur- und Badeorte haben eine Bedeutung über die bloße Regeneration und physische Heilung hinaus. Die unterschiedlichen Funktionen eines Kurortes rücken diesen in das besondere Interesse der Aufklärungsforschung. Im nordwestdeutschen Raum hatte Bad Pyrmont eine besondere Stellung inne: Hier ergab sich die Möglichkeit für Geselligkeit, das Flechten von Beziehungen oder auch für (politische) Verhandlungen. Zahlreiche Persönlichkeiten, darunter Könige, hohe Staatsmänner, Künstler und Intellektuelle, kamen im Kurort zusammen und erfreuten sich an der von Johann Christian Kestner betitelten „Brunnenfreiheit“, sodass sich Bad Pyrmont zu einem Kommunikationszentrum der Aufklärung entwickelte. Die bisherige Forschung konzentriert sich überwiegend auf einzelne berühmte Brunnengäste (darunter u.a. Möser, Nicolai und Goethe) und analysiert die Badereisen des 18. Jahrhunderts vor allen Dingen aus sozialhistorischer Perspektive. An dieser Stelle möchte die vom Institut für Kulturgeschichte der Frühen Neuzeit geplante sowie vom Land Niedersachsen geförderte Tagung anknüpfen und speziell den Ort Bad Pyrmont als Zentrum des Austausches, der Geselligkeit und der Inspiration im Zeitalter der Aufklärung in den Blick nehmen.

Betroffene - Beschuldigte - Kirchenleitung Sexualisierte Gewalt im Bistum Osnabrück

Das Forschungsprojekt „Betroffene – Beschuldigte – Kirchenleitung“ bearbeitet Fälle von sexualisierter Gewalt, die im kirchlichen Raum, in den Pfarreien und Einrichtungen des Bistums Osnabrück und durch Geistliche des Bistums verübt wurden.

Die unabhängige Wissenschaftler*innengruppe geht dabei nicht nur Aktenhinweisen nach. Sie sucht auch bewusst den Kontakt zu Betroffenen, deren persönliche Erfahrungen mit der gebotenen Diskretion in die wissenschaftliche Aufarbeitung einfließen sollen. Das an der Universität Osnabrück eingerichtete Forschungsprojekt wird aus Mitteln des Bistums Osnabrück finanziert. Eine kirchliche Einflussnahme auf die Veröffentlichung der Forschungsergebnisse ist ausgeschlossen. Die Durchführung des Projektes wird durch eine Steuerungsgruppe mit drei Betroffenen begleitet.

Kontakt:
Universität Osnabrück
Projekt „Betroffene – Beschuldigte – Kirchenleitung“
An der Katharinenkirche 8a
49074 Osnabrück
Kontakttelefonnummer: 0541 969-6422
Email: s-gewalt-os@uni-osnabrueck.de

Doktoranden*innenworkshop

Laufende Forschungen zur Geschichte der Frühen Neuzeit

Das Institut für Europäische Kulturgeschichte der Universität Ausgburg (apl. Prof. Dr. Niggemann), das Zentrum für Historische Friedensforschung der Universität Bonn (Prof. Dr. Rohrschneider) und das Interdisziplinäre Institut für Kulturgeschichte der Frühen Neuzeit der Universität Osnabrück (Prof. Dr. Westphal) veranstalten am 15. Juni einen gemeinsamen Workshop, auf dem Doktoranden*innen ihre aktuellen Promotionsprojekte vorstellen.

Der Workshop findet in hybrider Form statt. Eine Teilnahme ist online möglich. Für weitere Informationen und die Anmeldung wenden Sie sich bitte an ikfn@uni-osnabrueck.de.

Veröffentlichung | Westfälischer Frieden

'Der schwierige Weg zum Westfälischen Frieden. Wendepunkte, Friedensversuche und die Rolle der "Dritten Partei"' bei De Gruyter Oldenbourg erschienen.

Am 2. August 2021 ist der Sammelband 'Der schwierige Weg zum Westfälischen Frieden', der Beiträge gleich zweier Tagungen (Wendepunkte, Okt. 2018; Dritte Partei, Okt. 2019) vereint, erschienen. Herausgegeben wird der Band von Dr. Volker Arnke und Prof. Dr. Siegrid Westphal (beide IKFN).

Zum Inhalt: Bevor die oftmals als »Dritte Partei« bezeichnete Gruppe reichsständischer Gesandtschaften entscheidend zum Abschluss des Westfälischen Friedens von 1648 beitrug, scheiterten zahlreiche Versuche, den Dreißigjährigen Krieg (1618-1648) vorzeitig zu beenden, bzw. diesen erst gar nicht ausbrechen zu lassen. In 14 Beiträgen beleuchtet der Band auf ca. 300 Seiten die »Wendepunkte« vom Verlust des Friedens, über Versuche diesen wiederherzustellen, bis hin zu seiner erfolgreichen Rückgewinnung.

Inhaltsverzeichnis.
Weitere Informationen auf der Verlagsseite.

Neue virtuelle Ausstellung von Studierenden zeigt historische Perspektiven auf Armut

Unter dem Titel „Armut denken. Armut lenken. Drucke, Handschriften und Objekte erzählen aus der Frühen Neuzeit (1500-1800)“ wurde am 8. Juli die virtuelle Ausstellung von Studierenden der Geschichte der Frühen Neuzeit der Universität Osnabrück eröffnet. Bereits im Wintersemester 2020/21 startete das Projekt unter Leitung von Prof. Dr. Siegrid Westphal und in Kooperation mit der Universitätsbibliothek und dem Forschungszentrum: Institut für Kulturgeschichte der Frühen Neuzeit (IKFN) mit intensiven Recherchen der Studierenden zum Thema „Armut in der Frühen Neuzeit“. Die Ausstellung will nicht bloß nacherzählen, sondern Veränderungen aufzeigen und für andere Perspektiven sensibilisieren. Hauptquellen sind zeitgenössische Drucke und Handschriften, die von der Universitätsbibliothek extra digitalisiert und bereitgestellt wurden. Die Ausstellung kann unter folgendem Link besucht werden: www.ausstellung-armut-fnz.uni-osnabrueck.de

Kooperationspartner

Institut für Europäische Kulturgeschichte der Universität Augsburg

Zentrum für Historische Friedensforschung
Universität Bonn

Studienzentrum
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Frankreichzentrum
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