Interdisziplinäres Institut

für Kulturgeschichte der Frühen Neuzeit (IKFN)


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Herzlich willkommen auf der Homepage des IKFN an der Universität Osnabrück!

Das IKFN widmet sich der interdisziplinären Erforschung der Frühen Neuzeit (ca. 1500-1800). Es gehört damit zu den wenigen deutschen Forschungseinrichtungen, die sich explizit der Frühen Neuzeit zuwenden und für ein möglichst facettenreiches Bild die verschiedenen Blickwinkel und Erkenntnisinteressen mehrerer geisteswissenschaftlicher Disziplinen bündeln. Insgesamt kooperieren im IKFN neun Fächer: Geschichte, germanistische Literaturwissenschaft, Romanistik, Anglistik/Amerikanistik, Latinistik, Kunstgeschichte, Musikwissenschaft, evangelische Theologie und katholische Theologie.

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Aktuelles

Tagung: Frieden machen!

Am 16. Juli 2015 findet die Tagung: Frieden machen! statt, bei der Studierende

ihre Ergebnisse eines interepochalen Masterseminars präsentieren.

Beginn ist um 08.00 Uhr und Ende etwa um 13.45 Uhr. Das Ganze findet im Möser-Saal der Universitätsbibliothek Osnabrück statt.

Neuerscheinungen des IKFN

Mikropolitiken des Friedens

Semantiken und Praktiken des Hausfriedens im 18. Jahrhundert

Frühneuzeitliche Menschen bedienten sich im Rahmen des gerichtlichen Austrags ihrer häuslichen Konflikte einer spezifischen Friedensrhetorik. Die vorliegende Analyse der kommunikativen Praktiken der Akteure vor Gericht zwischen 1760 und 1810 stellt die Bedeutung von Friedenskonzepten für die Konfliktregulierung auf der politischen Mikroebene heraus. Vor dem Hintergrund der erstmals umfassend erarbeiteten Diskurse zum Hausfrieden wird deren ordnungsstiftende Rolle in einer Zeit tiefgreifenden Wandels greifbar.

Naturnutzung und Nachhaltigkeit

Osnabrücker Markenwirtschaft im Wandel (1765-1820)

Einen neuen Blick auf die Markenwirtschaft des nordwestdeutschen Raumes wirft Annika Schmitt in ihrem Buch. Zur in der Aufklärungszeit und der agrarhistorischen Forschung gleichermaßen verbreiteten Sichtweise von der Markenwirtschaft als ineffektiver und ressourcenverbrauchender Nutzungsform präsentiert sie einen überzeugenden Gegenentwurf. Das behandelte Fallbeispiel einer einzelnen Mark im Raum des Hochstifts Osnabrück zeigt, dass die markenspezifische „Verwaltung“ natürlicher Ressourcen wie Wasser, Heide, Wald und Grünflächen auf einem umfassenden Nachhaltigkeitskonzept beruhte und somit eine stabile Versorgungsgrundlage der ländlichen Bevölkerung schuf.

Ringvorlesung im SoSe 2015

Die Bibliothek der Frühen Neuzeit als Raum von Ideen 

Strukturiertes Promotionsprogramm »Wissensspeicher und Argumentationsarsenal. Funktionen der Bibliothek in den kulturellen Zentren der Frühen Neuzeit« der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel und des Interdisziplinären Instituts für Kulturgeschichte der Frühen Neuzeit der Universität Osnabrück

nächster Vortrag:

Der Vortrag am 03.06.15 entfällt! Stattdessen laden wir zum Vortrag am

Montag, 8. Juni 2015
Autorschaft und Geschlecht. Frauenstimmen in der ästhetischen Diskussion über Grenzen und Möglichkeiten schreibender Frauen im 17. Jahrhundert.

von Prof. Dr. Miroława Czarnecka

Beginn: 18.15 Uhr
Ort: Zimeliensaal der Universitätsbibliothek Osnabrück, Alte Münze 16/Kamp, Raum 09/114, ein.

 

 

Kooperationspartner

Studienzentrum
Venedig

Frankreichzentrum
der FU Berlin

Herzog August
Bibliothek

Museumsdorf
Cloppenburg

Uni Bologna
 

Uni Oldenburg
 

REFO 500
 

Uni Amiens
 

Uni Bordeaux III
 

Shakespeare
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Forschungsbibliothek
Gotha