Interdisziplinäres Institut

für Kulturgeschichte der Frühen Neuzeit (IKFN)


Navigation und Suche der Universität Osnabrück


Hauptinhalt

Topinformationen

Herzlich willkommen auf der Homepage des IKFN an der Universität Osnabrück!

Das IKFN widmet sich der interdisziplinären Erforschung der Frühen Neuzeit (ca. 1500-1800). Es gehört damit zu den wenigen deutschen Forschungseinrichtungen, die sich explizit der Frühen Neuzeit zuwenden und für ein möglichst facettenreiches Bild die verschiedenen Blickwinkel und Erkenntnisinteressen mehrerer geisteswissenschaftlicher Disziplinen bündeln. Insgesamt kooperieren im IKFN neun Fächer: Geschichte, germanistische Literaturwissenschaft, Romanistik, Anglistik/Amerikanistik, Latinistik, Kunstgeschichte, Musikwissenschaft, evangelische Theologie und katholische Theologie.

Topinformationen

Aktuelles

Vortrag | 21.01.2015 | 18 Uhr c.t.

"Vasari" versus Vasari - Die doppelte Aktualität der Vite Uni Osnabrück

Prof. Dr. Alessandro Nova (Florenz)

Im Zentrum des Vortrags steht die Person Giorgio Vasaris (1511-1574). Dessen erstmals 1550 erschienene Lebensbeschreibungen der berühmtesten Maler, Bildhauer und Architekten, die sog. Vite, gelten seit langem als Schlüsselwerk neuzeitlicher Kunstgeschichtsschreibung und wurden bis weit ins 20. Jahrhundert hinein als verlässliche Faktensammlung verstanden. Unterschiedliche methodische Zugriffsweisen auf Autor und Œuvre seit den 1970er Jahren haben allerdings Probleme ans Licht treten lassen, die sich sozusagen automatisch aus einer Beurteilung historischer Tatsachen ergeben. Denn jede Darstellung produziert eine neue Modellierung von Personen, Ereignissen oder Werken. Und deshalb sind es zumeist weniger die Dinge an und für sich, welche wir wahrnehmen, sondern vielmehr die in einer bestimmten Weise dargebotenen Dinge. Konkret stellt sich damit die Frage, wie viele Vasaris und Vite es eigentlich gibt, welche Möglichkeiten existieren, aus den angebotenen Vorschlägen die richtigen auszuwählen und was man aus solchen Angeboten auch heute noch lernen kann.

Die interessierte Öffentlichkeit ist herzlich eingeladen!

Ort: Zimeliensaal der Universitätsbibliothek
(Alte Münze 16/Kamp, Raum 09/114)
Zeit: 18:15 Uhr

4. Vortrag der Reihe "Die Macht des Wortes. Schlüsseltexte des 16. Jahrhunderts"

Tagung | 6.-7. Februar 2015

"Gäste im eigenen Haus? Frauen in Theologie und Kirche" - Tagung zu Ehren von Prof. Dr. Elisabeth Gössmann Normal

Freitag, 6. und Samstag, 7. Februar 2015
Universität Osnabrück/ Haus Ohrbeck, Georgsmarienhütte

Die "Frauenfrage" bleibt auch 50 Jahre nach dem 2. Vatikanischen Konzil (1962-1965) ein Desiderat in der katholischen Kirche. Die auf dem Konzil grundgelegten Neuaufbrüche wurden zwar von vielen Theologinnen aufgegriffen und weiterentwickelt, doch ihre theologischen Arbeiten stehen immer noch im "Schatten" ihrer Kollegen und sind in Wissenschaft und Kirche noch lange nicht rezipiert.
Eine der Pionierinnen auf diesem Gebiet ist die Osnabrücker Theologin Elisabeth Gössmann. Elisabeth Gössmann wurde 1928 in Osnabrück geboren und war lange Jahre in Japan tätig. Sie gehört zu den Begründerinnen einer theologischen Frauenforschung und feministischen Theologie. Ihr wissenschaftliches Arbeiten steht im Dienst der vergessenen Wege und wissenschaftlichen Leistungen von Frauen. Gleichzeitig ist es auch ein Dienst für eine Kirche, die dem in der Gotteben­bildlichkeit von Mann und Frau begründeten Auftrag eines Einsatzes für Menschenwürde und Gerechtigkeit entspricht.
Die Tagung "Gäste im eigenen Haus? Frauen in Theologie und Kirche" versucht die theologischen Impulse Elisabeth Gössmanns für heute zu erschließen. Als Referentinnen wirken u.a. mit: Frau Prof. Dr. Martina Blasberg-Kuhnke (Universität Osnabrück), Frau Prof. Dr. Dorothea Sattler (Universität Münster), Frau Prof. Dr. Christine Büchner (Universität Hamburg) und Frau Prof. Dr. Hildegard König (Universität Dresden).

Zur Eröffnungsveranstaltung (Vortrag Prof. Dr. Margit Eckholt und Podium Frauen - Kirche - Wissenschaft) am Freitag, 6.02.2015 um 10:15 in Raum 15/130 sind alle Interessierten herzlich eingeladen.

Für eine Teilnahme an der gesamten Tagung melden Sie sich bitte direkt über Haus Ohrbeck an: www.haus-ohrbeck.de; Mail: info@hausohrbeck.de

Ausschreibung | 02.02.2015

Im Fachgebiet Geschichte der Frühen Neuzeit des Fachbereichs Kultur- und Geowissenschaften ist zum 1. April 2015 die Stelle einer/eines

Wissenschaftlichen Mitarbeiterin/Mitarbeiters
(Entgeltgruppe 13 TV-L, 100 %)

als Vertretung für die Zeit eines Mutterschutzes und sich einer evtl. anschließender Elternzeit zu besetzen.

Die Bewerbungsfrist endet am 02. Februar 2015.

Kooperationspartner

Studienzentrum
Venedig

Frankreichzentrum
der FU Berlin

Herzog August
Bibliothek

Museumsdorf
Cloppenburg

Uni Bologna
 

Uni Oldenburg
 

REFO 500
 

Uni Amiens
 

Uni Bordeaux III
 

Shakespeare
Gesellschaft

Forschungsbibliothek
Gotha