Interdisziplinäres Institut

für Kulturgeschichte der Frühen Neuzeit (IKFN)


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Historische Friedensforschung

Die historische Friedensforschung ist ein Forschungsschwerpunkt des IKFN, der sich in die Profilelemente der Universität Osnabrück einfügt. Die IKFN-Forschung erweitert klassische politik- und diplomatiehistorische Herangehensweisen um ideengeschichtliche, insbesondere historisch-semantische Ansätze. Damit können frühneuzeitliche Vorstellungen, Konzepte und Praktiken von Frieden in neuer Perspektive beleuchtet werden. Ziel ist die Herausarbeitung frühneuzeitlichen Friedenswissens und vormoderner Friedenskultur - mit ihren Trägern, ihrer Verbreitung und ihren Differenzierungen. Zeugnisse von Kommunikation sind dabei wesentlicher Untersuchungsgegenstand. Es wird angestrebt, die Erforschung des Westfälischen Friedenskongresses im Rahmen der historischen Friedensforschung am Institut auszubauen.

Mediale Konstruktion von Frieden

Das Projekt untersucht Formen medialer Konstruktionen von Frieden anhand einer diskurssemantischen Analyse der europäischen Presse im Umfeld der Friedensverhandlungen zwischen 1710 und 1721.

Projektleitung: PD Dr. Inken Schmidt-Voges

Friedensbildung

In drei Teilprojekten wird die Bedeutung innergesellschaftlicher Friedenskonzeptionen in juristischen Wissensbeständen um 1600 für eine erfolgreiche politische Kommunikation auf zwischenstaatlicher Ebene herausgearbeitet.

Projektleitung: Prof. Dr. Siegrid Westphal und Dr. Inken Schmidt-Voges

Pax, Pactum, Pacificatio

Anhand ausgewählter Traktate und Vereinbarungen wird die innere und äußere Struktur von Friedensstiftungen mit den Mitteln des Rechts ab der Mitte des 16. Jahrhunderts bis zum Dreißigjährigen Krieg nachgezeichnet.

Projektleitung: Prof. Dr. Wulf Eckart Voß