Interdisziplinäres Institut

für Kulturgeschichte der Frühen Neuzeit (IKFN)


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Interdisziplinäres Institut für Kulturgeschichte der Frühen Neuzeit
Universität Osnabrück
Neuer Graben 19/21
49074 Osnabrück

Tel. + 49 541 969 4642

kjensch@uni-osnabrueck.de

Katja Jensch

Forschungsschwerpunkte

  • Nordische Geschichte
  • mecklenburgische und pommersche Landesgeschichte
  • Sozialgeschichte
  • Bibliotheksgeschichte juristischer Sammlungen
  • Geschichte der Fotografie

Kurzbiografie

seit April 2015: Doktorandin im Promotionsprogramm des IKFN und der Herzog August Bibliothek „Wissensspeicher und Argumentationsarsenal. Funktionen der Bibliothek in den kulturellen Zentren der Frühen Neuzeit“ in Osnabrück

Februar 2014 bis Juni 2015: wissenschaftliche Mitarbeiterin im Stadtarchiv Wismar, Bereich Ahnenforschung, Archivpädagogik und Öffentlichkeitsarbeit

Juli 2010 bis Januar 2014: Leitung des Kulturzentrums Kloster Malchow

November 2010 bis Januar 2012: Vorbereitung, Koordination und Durchführung des World Cup im Rollstuhlfechten 2012, diesbezügl. Zusammenarbeit mit dem Verband für Behinderten- und Rehabilitationssport M-V e.V. und dem deutschen Behindertensportverband (DBS) e.V.

März 2011 bis Juli 2011: Redaktion und Lektorat der Schriftenreihe des Arbeitskreises Stadtgeschichte Malchow

Januar 2010 bis Juni 2010: wissenschaftliche Hilfskraft in der Domgemeinde St. Nikolai Greifswald, Mitarbeit am Restaurierungsprojekt „Domkirche St. Nikolai“ und im Bereich Kirchenpädagogik und Öffentlichkeitsarbeit

November 2009: Magistra Artium (M.A.), Magisterarbeit im Bereich Geschichte der Fotografie: „Prenzlau zwischen Kaiserreich und 2. Weltkrieg. Städtebauliche und gesellschaftspolitische Entwicklung anhand ausgewählter Photographien des Stadtarchivbestandes“

Oktober 2002 bis November 2009: Studium der Kunstgeschichte, Geschichte und Betriebswirtschaftslehre (Schwerpunkt Marketing) an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald

Projektskizze

„Die Bibliothek des Wismarer Tribunals und ihre Funktionen im Hinblick auf die Urteilsfindung in Leibeigenschaftsprozessen“ (Arbeitstitel)

Betreuer/in: Prof. Dr. Siegrid Westphal (Osnabrück) und Dr. Volker Bauer (HAB)

Das Wismarer Tribunal wurde im Jahre 1653 von der schwedischen Krone als Oberappellationsgericht für seine Provinzen im Alten Reich eingerichtet. Anders als das Reichskammergericht und der Reichshofrat verfügte das Tribunal über eine beachtliche Dienstbibliothek. Im Fokus der Untersuchung soll die Kernfrage stehen: auf welcher Literaturgrundlage am Tribunal Recht gesprochen wurde und inwieweit es gerechtfertigt erscheint, die Bibliothek und ihren umfangreichen Bücherbestand als „Arsenal für Argumente“ der Rechtsprechung am Wismarer Tribunal zu bezeichnen. Ein besonderes Augenmerk soll dabei auf David Mevius, einem der bedeutendsten Juristen des Ostseeraumes der Frühen Neuzeit und erstem Vizepräsident am Tribunal, liegen. Er legte nicht nur den Grundstock für die Bibliothek, sondern zeichnete für die Decisiones, einer 10-bändigen Sammlung kommentierter Urteile des Tribunals, die sich mit dem umfangreichen zivilrechtlichen Prozessaufkommen, das vor dem Wismarer Tribunal im Zeitraum von 1653 bis 1670 anhängig war, verantwortlich.

Publikationen

 „Tagungsbericht ‚Biographien des Buches‘“, in: Augusta. Wolfenbütteler Bibliotheks-Informationen (in Vorbereitung).

„[Rez. von] Mit Schweden verbündet – von Schweden besetzt. Akteure, Praktiken und Wahrnehmungen schwedischer Herrschaft im Alten Reich während des Dreißigjährigen Krieges, Hg. von Inken Schmidt-Voges und Nils Jörn, Hamburg 2016“, in: Baltische Studien. Neue Folge 102 (2016), S. 235-238.

„Tagungsbericht: ‚Miteinander leben? Reformation und Konfession im Fürstbistum Osnabrück 1500-1700‘, 03.03.2016 - 05.03.2016 Osnabrück“, in: H-Soz-Kult, 17.09.2016.

„Tagungsbericht: ‚Biographien des Buches‘, 05.04.2016 - 08.04.2016 Wolfenbüttel“, in: H-Soz-Kult, 18.07.2016.

„Tagungsbericht ‚Miteinander leben? Reformation und Konfession im Fürstbistum Osnabrück 1500-1700‘“, in: Osnabrücker Mitteilungen 121 (2016), S. 271-280.

„Tagungsbericht: ‚Vom Löwen zum Adler‘. Der Übergang Schwedisch-Pommerns an Preußen 1815, 23.10.2015–24.10.2015 Stralsund“, in: H-Soz-Kult, 20.06.2016, www.hsozkult.de/conferencereport/id/tagungsberichte-6568.

"Ebola ante portas?! Seuchengefahr in Wismar seit dem Mittelalter - Ein Schulprojekt im Rahmen von SCHULE plus", in: Wismarer Beiträge, Heft 21, Schriftenreihe des Archivs der Hansestadt Wismar. Wismar 2015, S. 133-145.

„Kloster Malchow“, in: Kirchen und Klöster der Zisterzienser in Deutschland, Österreich und der Schweiz – Das evangelische Erbe in ökumenischer Nachbarschaft. Hg. v. Paul Geißendörfer. Lindenberg i. A. 2015. S. 144-145.

"Vorwort", in: Peter Nöldechen: Schloss Bothmer - Ein Kulturgut in Mecklenburg öffnet sich. Fotografien vom Ungewissen zum Erwachen. Wismar 2015.

„Immer weiter… Sterberegister der Kriegsteilnehmer 1914-1918“, in: Wismarer Beiträge, Heft 20, Schriftenreihe des Archivs der Hansestadt Wismar, Wismar 2014, S. 102-111.

Grüße an Paula. Wismar im 1. Weltkrieg. Hg. v. Katja Jensch und Nils Jörn (Findbücher, Inventare und kleine Schriften, Bd. 2, Schriftenreihe des Archivs des Hansestadt Wismar), Wismar 2014.

Zur Geschichte des Malchower Sports. Hg.: Stadt Malchow (Zur Geschichte der Inselstadt Malchow, Heft 12). Röbel 2011 (Redaktion und Lektorat).

"Einleitung", in: Zur Geschichte des Malchower Sports. Hg.: Stadt Malchow (Zur Geschichte der Inselstadt Malchow, Heft 12). Röbel 2011, S. 4 (zusammen mit Dieter Kurth).

"Eishockey", in: Zur Geschichte des Malchower Sports. Hg.: Stadt Malchow (Zur Geschichte der Inselstadt Malchow, Heft 12). Röbel 2011, S. 15-17 (zusammen mit Joachim Stein).