Interdisziplinäres Institut

für Kulturgeschichte der Frühen Neuzeit (IKFN)


Navigation und Suche der Universität Osnabrück


Hauptinhalt

Topinformationen

IKFN - Universität Osnabrück
Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel

Herzog August in seiner Bibliothek. Kupferstich von Conrad Buno (1650)

Ausschreibung

Im Rahmen des von dem Interdisziplinären Institut für Kulturgeschichte der Frühen Neuzeit (IKFN) der Universität Osnabrück und der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel (HAB) gemeinsam durchgeführten strukturierten, durch das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur geförderten, Promotionsprogramms

Wissensspeicher und Argumentationsarsenal. Funktionen der Bibliothek in den kulturellen Zentren der Frühen Neuzeit

sind zum 1. Oktober 2015

5 Promotionsstipendien

für Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler mit sehr gutem Studienabschluss im Bereich der Frühen Neuzeit zu vergeben. Es handelt sich um fünf weitere Stipendien des bereits etablierten strukturierten Promotionsprogramms.

Das gemeinsame Promotionsprogramm geht von der Einsicht aus, dass eine Bibliothek mehr sei als eine Ansammlung von Büchern. Man kann eine Bibliothek als ein schier unendliches ideengeschichtliches Reservoir betrachten, in dem Konstanz und Wandel von Wertvorstellungen und Kontroversen vergangener Epochen enthalten sind. Den Stipendiatinnen und Stipendiaten wird die Möglichkeit geboten, in ihrer Dissertation unter interdisziplinären Gesichtspunkten die dynamischen Elemente ("living library"/"organisme vivant") einer nur auf den ersten Blick statischen Institution wie der Bibliothek der Frühen Neuzeit zu analysieren. An dem Promotionsprogramm sind folgende am IKFN und der HAB vertretene Disziplinen beteiligt: Geschichte der Frühen Neuzeit, Literaturwissenschaft (Germanistik, Romanistik, Latinistik, Anglistik), Evang. u. Kath. Theologie, Kunstgeschichte, Musikwissenschaft. Interessentinnen und Interessenten aus dem genannten Fächerspektrum werden ausdrücklich zur Bewerbung aufgefordert.

Standort des Kollegs ist Osnabrück, die Universität stellt die erforderlichen Arbeitsplätze zur Verfügung. Einige Blockveranstaltungen werden an der HAB stattfinden. Während der vorgesehenen Forschungsaufenthalte in Wolfenbüttel kann die HAB die Unterbringung der Promovendinnen und Promovenden in den Gästehäusern der Bibliothek vermitteln.

Die Stipendien werden für drei Jahre gewährt und belaufen sich auf monatlich 1400 Euro plus 100 Euro (Sachmittel, Bücher etc.), zusätzlich eventuelle Familien- und Kinderbetreuungszuschläge sowie Unterstützung bei projektbezogenen Tagungsbesuchen und Forschungsreisen.

Weitere Details zur Konzeption und Struktur des Promotionsprogramms finden Sie auf der Homepage des IKFN und der HAB.

Bewerbungsfrist: 5. Juni 2015

Die Bewerberinnen und Bewerber werden gebeten, auf circa zwei Seiten ihr Dissertationsvorhaben zu skizzieren. Die Universität Osnabrück strebt eine Erhöhung des Frauenanteils an und fordert daher ausdrücklich entsprechend qualifizierte Frauen zur Bewerbung auf. Über die Auswahl entscheidet ein aus Vertreterinnen und Vertretern des IKFN, der HAB und einer auswärtigen Wissenschaftlerin/eines auswärtigen Wissenschaftlers bestehendes Gremium.

Einzureichen sind Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen (Lebenslauf, Zeugniskopien, evtl. Publikationen, Empfehlungsschreiben einer Hochschullehrerin/eines Hochschullehrers, Exposé des Dissertationsvorhabens) bei dem Sprecher des Promotionsprogramms:

Prof. Dr. Wolfgang Adam
Universität Osnabrück
Neuer Graben 19/21
D-49074 Osnabrück
ppikfn@uni-osnabrueck.de