Interdisziplinäres Institut

für Kulturgeschichte der Frühen Neuzeit (IKFN)


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Windrose

Ausstellungen

Übersicht

Sprechende Bücher - Dem Beiwerk auf der Spur

(R)EINGESEHEN & UMGEBRACHT Bewegte Geschichten in William Hogarths Marriage à la Mode (1745)

AUFGEDECKT & RUMGEDREHT Bewegte Geschichten auf fliegenden Blättern

Die Hanse-Ausstellung

"Süß ist der Krieg den Unerfahrenen": Krieg und Frieden in Texten aus dem Europa der Frühen Neuzeit

"Was umb und umb wird seyn wird alles Frieden heissen": Die Zeit des Dreißigjährigen Krieges in alten Drucken

 

 

Sprechende Bücher - Dem Beiwerk auf der Spur

Die Ausstellung "Sprechende Bücher - dem Beiwerk auf der Spur" präsentiert und erläutert Widmungen, Titelseiten, Besitzvermerke und Illustrationen als so genannte Beiwerke zum Buch.

Auch wenn sie nicht mit zum eigentlichen Text eines Buches gehören, übernehmen sie doch eine vermittelnde Funktion zwischen Buch und Leser. Die Ausstellungsobjekte stammen aus den Altdruckbeständen der IKFN-Bibliothek sowie aus der Sammlung Alewyn (Alte Münze). 
Am 27. Oktober 2008 findet die Eröffnung der Ausstellung im Anschluss an die Feierliche Eröffnung der Gemeinsamen Forschungsbibliothek IKFN/IMIS statt.
Die Ausstellung kann vom 27.10. bis 19.12.2008 in der Gemeinsamen Forschungsbibliothek IKFN/IMIS besucht werden.
(Neuer Graben 19 - 21, Mo-Fr 9-18 Uhr)

 

 

(R)EINGESEHEN & UMGEBRACHT
Bewegte Geschichten in William Hogarths Marriage à la Mode (1745)

8. November - 15. Dezember 2007

(R)EINGESEHEN & UMGEBRACHT
Bewegte Geschichten in William Hogarths Marriage à la Mode (1745)

Aus der Graphischen Sammlung der Universität werden Blätter aus der Kupferstichserie "Marriage à la Mode" des englischen Künstlers gezeigt. Sie behandeln gesellschaftliche Themen auf kritische und satirische Weise. Zahlreiche Close-Ups laden die Betrachter dazu ein, die bildnerischen Details zu entschlüsseln und in eine sprechende Verbindung mit der erzählten Geschichte einer ruinierenden Ehe zu bringen.

IKFN, Graphische Sammlung der Universitätsbibliothek Osnabrück

Öffnungszeiten: Mo bis Fr 9 - 22 Uhr, Sa 11 - 18 Uhr
In der Universitätsbibliothek Osnabrück,
Alte Münze 16/Kamp (2. Obergeschoss)

 

 

AUFGEDECKT & RUMGEDREHT
Bewegte Geschichten auf fliegenden Blättern

8. November - 15. Dezember 2007

AUFGEDECKT & RUMGEDREHT
Bewegte Geschichten auf fliegenden Blättern

Die Ausstellung zeigt interaktive Flugblätter der Frühen Neuzeit. Bei diesen frühen Medien handelt es sich um Einblattdrucke, die mit beweglichen Klappen oder Drehscheiben versehen wurden. Es werden großformatige Reproduktionen präsentiert, die das Publikum einladen, Hand anzulegen, um die oftmals spöttische oder überraschende Botschaft zu entdecken.

Hermann von Helmholtz-Zentrum für Kulturtechnik, Humboldt-Universität zu Berlin

Öffnungszeiten: Mo bis Fr 9 - 22 Uhr, Sa 11 - 18 Uhr
In der Universitätsbibliothek Osnabrück,
Alte Münze 16/Kamp (Foyer)

 

 

Die Hanse-Ausstellung

Kogge

1980 haben sich viele der ehemaligen Hansestädte zu einer Organisation zusammengeschlossen, um die alte, hansische Idee einer städtischen Zusammenarbeit aufzugreifen. Jährlich findet hierzu ein Internationaler Hansetag statt, dessen Bedeutung von Jahr zu Jahr wächst. 2006 ist diese Großveranstaltung in Osnabrück zu Gast. Das IKFN nimmt dies zum Anlass, in Kooperation mit der Universitätsbibliothek und mit dem Staatsarchiv Osnabrück eine Ausstellung in den Räumlichkeiten der Universitätsbibliothek vorzubereiten.

Osnabrück hatte und hat viele Berührungspunkte mit dem Thema "Hanse". Das IKFN besitzt unter anderem zahlreiche Drucke des 16. und 17. Jahrhunderts aus dem Baltikum, außerdem die beiden ersten wissenschaftlichen Auseinandersetzungen mit der Geschichte der Hanse aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Auch im Niedersächsischen Staatsarchiv lagern viele historische Dokumente, die die Bedeutung der Hanse in dieser Stadt bezeugen: Osnabrücker Kaufleute handelten im gesamten hansischen Raum und waren in den Hansekontoren zugelassen. Bürger der Stadt übernahmen wichtige Verwaltungsämter in den Hansekontoren. Der zweite Hansesyndikus war der Osnabrücker Johann Doman. Er reformierte zu Beginn des 17. Jahrhunderts die Hanse und verfasste zur Verteidigung des Bundes ein Gedicht. Justus Möser dachte über eine Reaktivierung hansischer Traditionen nach.

Die Stadt Osnabrück war sich der hansischen Tradition bewusst und gehörte zu den ersten Mitgliedern des 1870 gegründeten Hansischen Geschichtsvereins. 1890 tagte die 19. Versammlung des Hansischen Geschichtsvereins in Osnabrück. Ausgewählte Exponate sollen die hansischen Bezüge der Stadt verdeutlichen und zur Auseinandersetzung mit dem Thema #Hanse# anregen.

Die Ausstellung konnte man vom 19. Mai bis 15. Juli 2006 in der Universitätsbibliothek Osnabrück (Alte Münze 16) besuchen.

 

 

"Süß ist der Krieg den Unerfahrenen":
Krieg und Frieden in Texten aus dem Europa der Frühen Neuzeit

Opera Poetica Plakat 1646

Die Ausstellung war vom 15. Mai bis 30. Juni 2003 in der Bibliothek des Interdisziplinären Instituts für Kulturgeschichte der Frühen Neuzeit (IKFN), Neuer Graben 19-21, zu sehen. Präsentiert wurden ausgewählte Exponate aus dem Altdruckbestand und andere Medienformen der Bibliothek. Gesamtkonzeption und -koordination: Beate Mrohs, Hans Peterse.

Das Thema ist von andauernder Aktualität: Positionen für und wider den Krieg, polemische Aufrufe, um Ausgleich bemühte Schriften, fiktionale Texte, die dem Friedenswillen Nachdruck verleihen. Facettenreich ruft die Literatur der Frühen Neuzeit das sinnlose Leiden eines der grausamsten Kriege Europas in Erinnerung und liefert Gegenbilder. Studierende einer Lehrveranstaltung zur Friedensdichtung des 17. Jahrhunderts und Nachwuchswissenschaftler des Interdisziplinären Instituts für Kulturgeschichte der Frühen Neuzeit (IKFN) präsentieren frühneuzeitliches Schrifttum zu Krieg und Frieden aus Beständen der Institutsbibliothek. Zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen mit ausführlichen Objektbeschreibungen und vielen Illustrationen (Schriften der Universitätsbibliothek Osnabrück, Bd. 11).

"Was umb und umb wird seyn wird alles Frieden heissen":
Die Zeit des Dreißigjährigen Krieges in alten Drucken

Eine Ausstellung des Interdisziplinären Instituts für Kulturgeschichte der Frühen Neuzeit und der Universitätsbibliothek Osnabrück zum internationalen Kongreß "Der Frieden - Rekonstruktion einer europäischen Vision" vom 27. Oktober bis 5. Dezember 1998 in der Universitätsbibliothek Osnabrück (Konzeption und Koordination: Thorsten Heese, Axel E. Walter). Dem Kongreß wurde mit der Ausstellung ein weiteres, besonderes Ereignis an die Seite gestellt, das sich dem Thema mittels wertvoller, reich illustrierter Altdrucke unter besonderer Akzentuierung der zeitgenössischen Friedensvorstellungen näherte. Die Ausstellung zeigte zunächst die dogmatische Formierung der Konfessionsparteien im Zeitalter der Konfessionalisierung. Zeitgenössische Chroniken dokumentierten im Anschluß daran die Ereignisse des Dreißigjährigen Krieges, dessen Schlachtengetümmel von einem erbitterten publizistischen Kampf begleitet wurde. Anhand herausragender Vertreter der humanistischen Gelehrtenwelt wurden irenische Angebote zur Lösung der Konfessionskonflikte ebenso aufgezeigt wie ihre weit in die Zukunft der Frühmoderne weisenden staats- und völkerrechtlichen Entwürfe.

Einen weiteren Schwerpunkt bildete die Ausbildung der Nationalliteraturen im europäischen Kontext. Der Westfälische Frieden mit seinen religiösen, verfassungsrechtlichen und politischen Folgen durfte schließlich ebenso wenig fehlen wie der stadtgeschichtliche Aspekt: Osnabrück aus dem Blickwinkel der Gegenreformation. Dabei war aus universitärer Sicht die Gründung der Jesuitenuniversität im Jahre 1633 von besonderem Interesse. Ein besonderes Anliegen der Ausstellung war es, aus den umfangreichen Beständen der Osnabrücker Bibliotheken und Archive solche "Schätze zu heben", die nur selten die Magazine verlassen und selbst dem Fachpublikum oft unbekannt sind. Zur Ausstellung erschien nicht zuletzt auch aus diesem Grund ein Katalog mit thematisch einleitenden Beiträgen und ausführlichen Objektbeschreibungen (Schriften der Universitätsbibliothek Osnabrück, Bd. 8).