Interdisziplinäres Institut

für Kulturgeschichte der Frühen Neuzeit (IKFN)


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Herzlich willkommen auf der Homepage des IKFN an der Universität Osnabrück!

Das IKFN widmet sich der interdisziplinären Erforschung der Frühen Neuzeit (ca. 1500-1800). Es gehört damit zu den wenigen deutschen Forschungseinrichtungen, die sich explizit der Frühen Neuzeit zuwenden und für ein möglichst facettenreiches Bild die verschiedenen Blickwinkel und Erkenntnisinteressen mehrerer geisteswissenschaftlicher Disziplinen bündeln. Insgesamt kooperieren im IKFN neun Fächer: Geschichte, germanistische Literaturwissenschaft, Romanistik, Anglistik/Amerikanistik, Latinistik, Kunstgeschichte, Musikwissenschaft, evangelische Theologie und katholische Theologie.

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Aktuelles

Vortrag | 14.01.2015 | 18 Uhr c.t.

Montaigne. Les Essais.

Prof. Dr. Karin Westerwelle (Münster)

Montaigne (1533-1592) lebte in einer Epoche kultureller Umwälzungen. Die konfessionellen Auseinandersetzungen und die Religionskriege sowie die Entdeckung der Neuen Welt bildeten einschneidende Erfahrungen, die Instabilität und Gewalt erzeugten. Mit der neuen literarischen Form erfand Montaigne im Widerstand zu der ihn umgebenden Welt eine Sprache der Toleranz. Die Essais sind eine Reflexion über die gesellschaftsbildende Macht der Sprache und menschlicher Kommunikation. Sie sind ein Remedium gegen den (gewaltsamen) Tod. Darin liegt ihre weltweite Rezeption begründet.

Prof. Dr. Karin Westerwelle ist Romanistin an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Zu ihren Schwerpunkten gehören der italienische Humanismus und die französische Renaissance, ferner die französische Moderne mit Flaubert und Baudelaire. Zuletzt gab sie heraus: Michel de Montaigne, Von der Macht der Phantasie, München (Beck) 2010.

IKFN-Vortragsreihe "Die Macht des Wortes. Schlüsseltexte des 16. Jahrhunderts" Wintersemester 2014/15

Vortrag | 14.12.2014 | 11 Uhr

Zwischen London und Hannover- Friedrich von York (1763-1827), letzter Fürstbischof des Hochstifts Osnabrück

Frau Dr. Christine van den Heuvel (Hannover) 

ln Gedenken an Justus Möser (14. Dezember 1720 - 8. Januar 1794) veranstalten Stadt Osnabrück und Justus-Möser-Gesellschaft seit 1987 gemeinsam den Festvortrag zum Geburtstag von Justus Möser im Friedenssaal des historischen Rathauses. 

Frau Dr. van den Heuvel war bereits an der Konzeption und inhaltlichen Ausgestaltung der Landesausstellung zur Dreihundertjahrfeier der Personalunion Hannover-Großbritannien 2014 beteiligt.
Ihre Promotion "Beamtenschaft und Territorialstaat Behördenentwicklung und Sozialstruktur der Beamtenschaft im Hochstift Osnabrück 1550-1800" wurde 1984 ein Standardwerk zur Osnabrücker Landesgeschichte in der Frühen Neuzeit.
Seitdem hat sie kontinuierlich über die niedersächsische Geschichte publiziert.

Vorherige Anmeldung ist erforderlich (Fax: 0541-3 23 43 60 / E-Mail: protokoll@osnabrueck.de)

Beginn: 11:00 Uhr
Ort: Friedenssaal des historischen Rathauses

Vortrag | 3.12.2014 | 18 Uhr c.t.

Teresa von Avila und die "Moradas del castillo interior" ("Die innere Burg") (1577): Ein Grundlagenwerk der mystischen Theologie neu gelesen

Prof. Dr. Margit Eckholt (Osnabrück)

Die spanische Mystikerin und "Reforma torin" des spanischen Karmelordens Teresa von Avila (1515-1582) zählt zu den wenigen Frauen, denen die katholische Kirche den Titel "Kirchenlehrerin" verliehen hat. In ihrem 1577 veröffentlichten Werk "Moradas del castillo interior" - Wohnungen der inneren Burg -, in dem sich ihre geistliche Suchbewegung und Praxis des "inneren Gebetes" verdichtet, legt sie einen - weit über kirchliche und theologische Kreise - anerkannten Entwurf einer mystischen Theologie vor, dessen Relektüre gerade heute - angesichts vielfältiger neuer spiritueller Suchbewegungen - auch in ökumenischer und interreligiöser Perspektive von Relevanz ist. In Zeiten der spanischen Gegenreformation und Inquisition meldet sich mit der "Inneren Burg" die Stimme einer Subjektivität, deren Freiheit in der erfahrenen Freundschaft und Liebe Gottes gründet.

Alle Studierende und Interessierte sind herzlich einladen!

Vortrag am Mittwoch, 3. Dezember 2014, 18 Uhr, Zimeliensaal

IKFN-Vortragsreihe "Die Macht des Wortes. Schlüsseltexte des 16. Jahrhunderts" Wintersemester 2014/15

Kooperationspartner

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