Interdisziplinäres Institut

für Kulturgeschichte der Frühen Neuzeit (IKFN)


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Herzlich willkommen auf der Homepage des IKFN an der Universität Osnabrück!

Das IKFN widmet sich der interdisziplinären Erforschung der Frühen Neuzeit (ca. 1500-1800). Es gehört damit zu den wenigen deutschen Forschungseinrichtungen, die sich explizit der Frühen Neuzeit zuwenden und für ein möglichst facettenreiches Bild die verschiedenen Blickwinkel und Erkenntnisinteressen mehrerer geisteswissenschaftlicher Disziplinen bündeln. Insgesamt kooperieren im IKFN neun Fächer: Geschichte, germanistische Literaturwissenschaft, Romanistik, Anglistik/Amerikanistik, Latinistik, Kunstgeschichte, Musikwissenschaft, evangelische Theologie und katholische Theologie.

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Aktuelles

Vortrag | 17.11.2017 |

`Penser par cas´. Wechselwirkungen zwischen Wissenschaft und Literatur in Karl Philipp Moritz`Roman „Anton Reiser

Prof. Dr. Anne Langy (ENS Lyon)

Die Literaturwissenschaftlerin Anne Langy (Professeur des Universités, Département des languesà l`École Normale Supérieure de Lyon) gehört international zu den renommierten Experten des 18. Jahrhunderts, bekannt sind vor allem ihre Studien zum Pietismus und zur Autobiographie.

In Ihrem Vortrag widmet sich die französische Forscherin unter wissenschaftsgeschichtlichen Gesichtspunkten dem Roman „Anton Reiser“ von Karl Philipp Moritz, einem Schlüsseltexte der deutschen Literaturgeschichte. In einer ersten Phase der literaturwissenschaftlichen Rezeption von Moritz´ Roman seit seiner `Wiederentdeckung´ durch den Germanisten Robert Minder lag der Schwerpunkt der Interpretation auf dem religiösen Horizont und somit auf dem „religious narrative“, eine Haltung, die zur „Écriture du moi“ einen entscheidenden Beitrag geliefert hat. Mit der neuen und neuesten Forschung zu den Wechselwirkungen zwischen Wissenschaft und Literatur hat sich das Interesse verlagert auf das Magazin zur Erfahrungsseelenkunde, das nicht nur Stoff-Materialien zum Roman liefert, sondern schon geformte Geschichten – ein Faktum, das auf eine viel komplexere Wechselwirkung zwischen Wissenschaft und Literatur schließen lässt.

Zeit: 17.11.20014, 18.15 Uhr

Ort: Zimeliensaal der Universitätsbibliothek Osnabrück, Raum 09/114, Alte Münze 16, 49079 Osnabrück

Arbeitsgespräch | 17.11.2014 |

Die Dritte Partei des Westfälischen Friedenskongresses

Das Arbeitsgespräch nimmt mit der sogenannten Dritten Partei eine bislang in der Forschung unterrepräsentierte Gruppe kompromissbereiter reichsständischer Gesandtschaften des Westfälischen Friedenskongresses (1643-1649) in den Blick. In einer Krisenphase des Kongresses im Sommer 1647 gelang es offenbar eben jener Gruppe nach Abreise des kaiserlichen Prinzipalgesandten Trauttmansdorff die Verhandlungsführung in die Hand zu nehmen und somit erheblich zum erfolgreichen Abschluss des Westfälischen Friedens beizutragen. Wie dies konkret gelang, ist eine zentrale Frage, die das Arbeitsgespräch verfolgt.

Beginn: 14.30 Uhr
Ort: Mösersaal der Universitätsbibliothek (2. OG des historischen Gebäudeteils), Alte Münze 16/Kamp

Workshop | 23. u. 24.10.2014 |

Ritterschaft und Reformation

Der Workshop untersucht die politische Rolle und die Bedeutung des niederen Adels im Reformationszeitalter. Das Ziel ist es, die vorliegenden Forschungen zur Reformationsgeschichte mit denen der Stände-und Adelsgeschichte zusammenzuführen. Auf dieser Grundlage soll zum einen die These von der "Fürstenreformation" aus der Perspektive der Adelsforschung diskutiert werden. Zum anderen sollen die politischen Aspekte der Konfessionskultur der Ritterschaften im 16. und 17. Jahrhundert in den Fokus gerücktund die Rolle des landsässigen Adels für die Durchsetzung der Reformation oder ihr Scheitern neubewertet werden.

Kooperationspartner

Studienzentrum
Venedig

Frankreichzentrum
der FU Berlin

Herzog August
Bibliothek

Museumsdorf
Cloppenburg

Uni Bologna
 

Uni Oldenburg
 

REFO 500
 

Uni Amiens
 

Uni Bordeaux III
 

Shakespeare
Gesellschaft

Forschungsbibliothek
Gotha