Interdisziplinäres Institut

für Kulturgeschichte der Frühen Neuzeit (IKFN)


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Laufende Projekte

Die Forschungsprojekte am IKFN führen die vielfältigen Forschungen der Geschichtswissenschaft, der Literatur- und Kunstgeschichte, der Musikwissenschaft, der Rechts- und Kirchengeschichte zusammen und tragen so zu einer Auseinandersetzung mit der Frühen Neuzeit als Epoche über die Geschichtswissenschaft hinaus bei.

Mediale Konstruktion von Frieden

Das Projekt untersucht Formen medialer Konstruktionen von Frieden anhand einer diskurssemantischen Analyse der europäischen Presse im Umfeld der Friedensverhandlungen zwischen 1710 und 1721.

Projektleitung: PD Dr. Inken Schmidt-Voges

Gallotropismus und Zivilisationsmodelle
im deutschprachigen Raum (1660-1789)

Die deutsch-französischen Kulturbeziehungen vom letzten Drittel des 17. Jahrhunderts bis zum Beginn der Französischen Revolution 1789 sind Gegenstand dieses internationalen literaturwissenschaftlichen Kooperationsprojekts.

Projektleitung: Prof. Dr. Wolfgang Adam und Prof. Dr. Jean Mondot (Université Michel de Montaigne Bordeaux 3)

Höfische Kulturräume in Mitteldeutschland

In einem Gemeinschaftsprojekt mit der Forschungsbibliothek Gotha wird ein umfangreiches Korpus von Gelegenheitsschriften digitalisiert, online präsentiert und in einer biobibliographischen Datenbank wissenschaftlich erschlossen.

Projektleitung: Prof. em. Dr. phil. Drs. h.c. Klaus Garber und Dr. Kathrin Paasch (Gotha)

Obrigkeitskritik und Fürstenberatung:
Die Oberhofprediger in Braunschweig-Wolfenbüttel 1570-1714

Gegenstand des Forschungsvorhabens ist die Hofgeistlichkeit des 16. und 17. Jahrhunderts, der im zunehmend zentralisierten Fürstenstaat der Frühen Neuzeit eine Schlüsselstellung zukam.

Ein Kooperationsprojekt

Mensch und Umwelt

Wie haben Menschen zu unterschiedlichen Zeiten und unter unterschiedlichen strukturellen Gegebenheiten und mit unterschiedlichen Motivationen ihre natürliche Umwelt gesehen, erfahren, gedeutet, genutzt und beansprucht?

Ein Kooperationsprojekt

Handbuch: Kulturelle Zentren der Frühen Neuzeit

Mit dem Handbuch Kulturelle Zentren der Frühen Neuzeit ist ein Nachschlagewerk für die historischen Kulturwissenschaften entstanden, in dem 51 Orte des alten deutschen Sprachraums in ihrer kulturellen Zentralitätsfunktion vorgestellt werden.

Hrsg. von Prof. Dr. Wolfgang Adam und Prof. Dr. Siegrid Westphal

Edition der Werke Sigmund von Birkens

Im Forschungsverbund zwischen Osnabrück, Passau und Hamburg wird eine Ausgabe der Schriften und Briefe eines der wirkungsmächtigsten Schriftsteller und Literaturmanager des 17. Jahrhunderts im deutschen Sprachraum erarbeitet.

Hrsg. von Prof. Dr. Wolfgang Adam, Prof. em. Dr. phil. Drs. h.c. Klaus Garber u.a.

Handbuch des personalen Gelegenheitsschrifttums

Seit mehr als zehn Jahren werden in einem Projekt zur Erschließung und Edition von anlaßbezogenen Druckschriften der Frühen Neuzeit Bestände aus rund 30 vornehmlich osteuropäischen Bibliotheken, Archiven und Museen bearbeitet.

Hrsg. von Prof. em. Dr. phil. Drs. h.c. Klaus Garber

Friedensbildung

In drei Teilprojekten wird die Bedeutung innergesellschaftlicher Friedenskonzeptionen in juristischen Wissensbeständen um 1600 für eine erfolgreiche politische Kommunikation auf zwischenstaatlicher Ebene herausgearbeitet.

Projektleitung: Prof. Dr. Siegrid Westphal und Dr. Inken Schmidt-Voges

Pax, Pactum, Pacificatio

Anhand ausgewählter Traktate und Vereinbarungen wird die innere und äußere Struktur von Friedensstiftungen mit den Mitteln des Rechts ab der Mitte des 16. Jahrhunderts bis zum Dreißigjährigen Krieg nachgezeichnet.

Projektleitung: Prof. Dr. Wulf Eckart Voß

Justus Möser als Essayist und Publizist

Gegenstand des Projekts ist die Analyse zahlreicher literarischer Beiträge des Osnabrücker Staatsmanns und Schriftstellers Justus Möser unter modernen essay- und pressegeschichtlichen Gesichtspunkten.

Projektleitung: Prof. Dr. Wolfgang Adam

Osnabrücker Jesuitendichtung

Inmitten der Wirren des Dreißigjährigen Kriegs wurde in Osnabrück der Versuch unternommen, auf der Grundlage des sich auf Karl den Großen zurückführenden Gymnasium Carolinum eine Jesuitenuniversität zu gründen, zu deren tatsächlicher Gründung es im Jahre 1632 kam. Nach dem Einzug der protestantischen Schweden in Osnabrück ein Jahr später musste diese Universität sogleich wieder geschlossen werden. Ziel des Editionsprojekts
ist es unter anderem, diese Werke lateinischer Jesuitendichtung
anlässlich der Osnabrücker Universitätsgründung (insgesamt
ca. 600 Seiten) vollständig zu erschließen.

Projektleitung: Prof. Dr. Stephan Heilen