Gemeinsame Forschungsbibliothek IKFN/IMIS

Anschrift
Neuer Graben 19 - 21
49074 Osnabrück
Ansprechpartnerin
Beate Mrohs M.A.
E-mail
beate.mrohs@uni-osnabrueck.de
infoikfnimis@ub.uni-osnabrueck.de
Telefon
+49 541 969-4776, -4873
Öffnungszeiten
Mo-Fr 9-18 Uhr
Kostenloses Scannen
Ab sofort ist kostenloses Scannen in der Gemeinsamen Forschungsbibliothek IKFN/IMIS möglich.
Forschungsbibliothek zur Kulturgeschichte der Frühen Neuzeit
Nachdem Anfang der neunziger Jahre eine bibliothekarische Grundausstattung für das neu gegründete Interdisziplinäre Institut für Kulturgeschichte der Frühen Neuzeit (IKFN) geschaffen werden konnte, entwickelte sich aus dem bereits bestehenden kleinen Handapparat der Forschungsstelle zur Literatur der Frühen Neuzeit eine stattliche Institutsbibliothek. 1996 erhielten die bis dahin an verschiedenen Standorten aufgestellten Bestände in Räumen des ehemaligen Hauses der Landwirtschaft eine geschlossene Aufstellung.
Seit dem Sommer 2008 befinden sich die Bibliothek des IKFN und die Bibliothek des IMIS (Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien) mit einer gemeinsamen bibliothekarischen Infrastruktur unter einem Dach. Dazu wurden die alten Räumlichkeiten stark erweitert. Mittlerweile verfügt die Bibliothek des IKFN (Sonderstandort S-4 der Universitätsbibliothek) als Forschungsbibliothek zur Kulturgeschichte der Frühen Neuzeit über einen Präsenzbestand von mehr als 31.000 Bänden an Monographien, die nach einer institutseigenen Systematik über drei Etagen aufgestellt sind. Daneben stellt sie gut 2000 Bände an aktuellen und historischen Zeitschriften und Jahrbüchern bereit, die den monographischen Bestand um weitere Forschungsliteratur ergänzen. Kern der Sammlung ist die wissenschaftliche Literatur zur Kulturgeschichte des alten deutschen Sprachraums. In Ergänzung der regionenbezogenen Literatur besitzt die Institutsbibliothek zudem einschlägige bibliographische, enzyklopädische und biographische Nachschlagewerke sowie allgemeine Forschungsliteratur zur europäischen Kulturgeschichte und nicht zuletzt einen soliden Fundus an Textsammlungen.
Mikroformen
Zusätzlich hält die Bibliothek in Mikroform vorhandene Quellensammlungen aus der gesamten Frühen Neuzeit vor. Des Weiteren stellen die Sammlungen die maßgeblichen Zeitschriften des 18. und 19. Jahrhunderts und Tausende von Flugschriften von der Reformationszeit bis zum Dreißigjährigen Krieg zur Verfügung.
Alte Drucke
Für die am Institut beteiligten Disziplinen stellt die Forschungsbibliothek auch die ältere Literatur bereit - von Drucken des 16. bis 18. Jahrhunderts bis hin zur Forschungsliteratur des 19. Jahrhunderts. Der Lesesaal mit zahlreichen Arbeitsplätzen beherbergt eine stattliche Anzahl von Altdrucken aus der Zeit der handwerklichen Buchherstellung, welche die Kulturgeschichte der Städte, Regionen und Territorien des alten deutschen Sprachraums im Original repräsentieren. Ihre Schwerpunkte haben sie in der Landeskunde sowie in der Bildungs-, Konfessions- und Literaturgeschichte. Daneben sind die bedeutendsten universalen Lexika des späten 17. und 18. Jahrhunderts fast ausnahmslos vorhanden und die reichhaltigen frühneuzeitlichen Gattungen jeweils durch charakteristische Titel vertreten. Prunkstücke sind Davilas´ in der dritten Ausgabe 1657 erschienene "Histoire des guerres civiles de France" - ein Exemplar aus der Bibliothek Ludwig des XIV. - und Diderots´ zwischen 1751 und 1780 erschienene "Encyclopédie" in der Erstausgabe mit fünfunddreißig prächtig eingebundenen Folianten.
Klassifikatorische Erschließung
Alle Hauptgruppen der institutseigenen Systematik bestehen aus mnemotechnischen Bezeichnungen (z. B. LEX für Lexika oder SIL für Silesia oder FNE für Frühe Neuzeit Europas). Diese sind mit Zahlencodes kombiniert, die die Untergruppen präsentieren (z. B. 155 für Sozialgeschichte). Im Zentrum der Aufstellung steht der geographisch geordnete Buchbestand, der Regionen, Städte und bedeutende Orte des alten deutschen Sprachraums widerspiegelt und mit den jeweiligen Fachgebieten verbindet. Nicht regional zu erfassende Werke haben entweder in einer Aufstellung nach Epochen ihren Standort oder sind Sachgebieten zugeordnet.
Die Systematik liegt als Papierausdrucke in der Forschungsbibliothek aus. In Kürze wird sie zusätzlich im Netz sein.
Ausstellungen in der Forschungsbibliothek
"Süß ist der Krieg den Unerfahrenen":
Krieg und Frieden in Texten aus dem Europa der Frühen Neuzeit
(15. Mai bis 30. Juni 2003)
Sprechende Bücher - Dem Beiwerk auf der Spur
(27. Oktober bis 19. Dezember 2008)
Technische Einrichtungen
PC´s mit Internetzugang
Kopierer
Scanner und Drucker
Mikrofilmscanner
Reader-Printer
Lesegeräte
Internetzugang über W-LAN für Notebooks
Informationskompetenz
Führungen und fachbezogene Schulungen nach Absprache
Kataloge
Die Bestände der Institutsbibliothek sind im OPAC der Universitätsbibliothek Osnabrück nachgewiesen und mit dem Sonderstandortzeichen S-4 versehen.
Benutzung
Die Institutsbibliothek ist eine Präsenzbibliothek. Als Sonderstandort der Universitätsbibliothek Osnabrück ist sie allgemein zugänglich. Für die Benutzung des Bestands ist ein Ausweis der Universitätsbibliothek Osnabrück erforderlich, der in der Universitätsbibliothek "Alte Münze" ausgestellt wird.

